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Juniorwahl zur Bundestagswahl 2013: Ausschreibung hat begonnen

22.03.2013

Die Ausschreibung für die Juniorwahl 2013 hat begonnen! Parallel zur diesjährigen Bundestagswahl sind Schülerinnen und Schüler deutscher Schulen im In- und Ausland wieder dazu aufgerufen, sich für die Teilnahme an der Juniorwahl anzumelden. Schirmherr der Juniorwahl 2013 ist Prof. Dr. Norbert Lammert. „Demokratie drückt sich vor allem in Wahlen aus, deswegen ist es eine besonders gute Gelegenheit, mit der Juniorwahl Demokratie praktisch zu erleben,“ so der Präsident des Deutschen Bundestages.

Die Juniorwahl führt Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 7 unter anderem durch die Simulierung des Wahlvorgangs an die Prozesse der demokratischen Willensbildung heran und bereitet sie auf ihre eigene Partizipation im politischen System der Bundesrepublik Deutschland vor. Es erfolgt eine intensive Vorbereitung im Unterricht mithilfe von speziellem Unterrichtsmaterial, das den Lehrern von der Juniorwahl zur Verfügung gestellt wird. Höhepunkt für die Schülerinnen und Schüler ist die Durchführung der Wahl, die im Vorfeld der Bundestagswahl als Online-Wahl am Computer oder klassisch als Papierwahl durchgeführt wird. Vorbereitet und durchgeführt von den Schülerinnen und Schülern, bilden sie einen Wahlvorstand, führen ein Wählerverzeichnis und erhalten Wahlbenachrichtigungen und Wahlkabinen. Auf den Stimmzetteln sind die Kandidatinnen und Kandidaten, die am Standort der Schule auch öffentlich kandidieren. Das Wahlergebnis wird am Wahlsonntag, dem 22. September 2013 unter www.juniorwahl.de veröffentlicht.

Die Juniorwahl ist ein handlungsorientiertes Konzept zur politischen Bildung an Schulen: Am Ende des Unterrichts steht keine Klassenarbeit, sondern der Wahlakt auf dem Stundenplan. Ziel des Projekts ist das Üben und Erleben von Demokratie. Seit 1999 wird das Projekt bundesweit zu allen Europawahlen, Bundestagswahlen und Landtagswahlen durchgeführt. Seither haben sich über eine Million Jugendliche an der Juniorwahl beteiligt. Als Basis des Projekts werden 1000 Schulen durch das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung gefördert. Zusätzlich wird in vielen Ländern das Projekt Dank der Förderung durch Kultusministerien, Landtage und Landeszentralen für politische Bildung unterstützt. 

Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

Pressefoto: Download

 

Kontakt: presse@juniorwahl.de

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